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„Evidenz versus Eminenz in der Schmerzmedizin“

Chronischer Schmerz betrifft rund 20 Prozent aller ÖsterreicherInnen – die Tendenz ist mit zunehmendem Alter steigend. Die suffiziente Behandlung chronischer Schmerzen stellt eine Herausforderung für die BehandlerInnen dar, die sich – demographiebedingt – in den kommenden Jahren noch vergrößern wird. Dabei stellt sich die Frage nach dem Spannungsfeld zwischen Evidenz und Eminenz. Folgerichtig haben wir diesen Spannungsbogen als Generalthema für den ÖSG-Kongress 2019 gewählt. Der 27. ÖSG-Kongress beleuchtet die Schmerzsymptomatik von allen Seiten, unter anderem auch in einem Pflegesymposium und fasst den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Thema Schmerz und Schmerzbehandlung zusammen. Interaktion ist uns wichtig: Abgesehen von den geplanten Vorträgen und Diskussionsrunden wird auch das Digivoting im Rahmen des Kongresses eine wichtige Rolle spielen.

Wir freuen uns auf Ihr Dabeisein,

Prim. Priv. Doz.
Dr. Nenad Mitrovic
Kongress-Präsident
Prim. Univ.-Prof.
Dr. Christian Lampl
Kongress-Präsident
Allgemeine Informationen
Organisatorisches
											
Tagungsort, -termin:

27. Kongress der Österreichischen Schmerzgesellschaft
„Evidenz versus Eminenz in der Schmerzmedizin“
23. – 25. Mai 2019

IMC FH Krems 
Trakt G1, Erdgeschoss
Am Campus Krems
3500 Krems an der Donau


Tagungspräsidenten und Wissenschaftliche Organisation:

Prim. Priv. Doz. Dr. Nenad Mitrovic
Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck 
Abteilung für Neurologie

Dr.-Wilhelm-Bock-Straße 1
4840 Vöcklabruck

Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Lampl
Professor für Neurologie
Ärztlicher Leiter des Ordensklinikums Linz, Barmherzige Schwestern
Direktor des Zentrums für integrative Alternsmedizin (ZiAM)
Leiter der Abteilung für Akutgeriatrie
Leiter des Kopfschmerzzentrums

Seilerstätte 4
4020 Linz, Österreich


Kongress Organisation:

Mag. Gitti Grobbauer
ÖSG Sekretariat
T: +43 (0)316 208 218
E: info@oesg-kongress.at
E: office@oesg.at


Kongress-Konto der Österreichischen Schmerzgesellschaft:

Bank für Tirol und Vorarlberg
IBAN: AT08 1600 0001 0120 6416
BIC: BTVAAT22


Stornierungsmöglichkeit bis 10. Mai 2019:

Sollten Sie tatsächlich verhindert sein und sich angemeldet haben,
erstatten wir Ihre Kongressgebühr bis 10. Mai 2019 zurück. 
Danach können wir dies aus organisatorischen Gründen nicht mehr tun. 

Downloads

Call for Abstracts:

 Call for Abstracts



Wissenschafts- und Posterpreise:

 Wissenschaftspreise

Wissenschafts- und Posterpreise

Wissenschaftspreise:

Die Österreichische Schmerzgesellschaft vergibt in diesem Jahr wieder Forschungspreise. Die ÖSG ehrt mit der Preisvergabe neben den jungen Preisträgern, auch zwei namhafte Forscher aus der Vergangenheit. Prof. Lembeck und Prof. Klingler haben sich Zeit ihres Lebens dem Thema „Schmerz“ gewidmet. Ihre Namen auf den Urkunden ehren auch die aktuellen Preisträger.

Prof. Lembeck Preis:  Wissenschaftspreises der ÖSG für die beste vorklinische Arbeit
Dotierung: 1.500 Euro

Sponsored by Pfizer

Pfizer

Prof. Klingler Preis: Wissenschaftspreis der ÖSG für die beste klinische Arbeit
Dotierung: 1.500 Euro

Sponsored by Grünenthal

Grünenthal

Deadline Wissenschaftspreise: 12. April 2019

 Wissenschaftspreise


DFP Punkte

27. Kongress der Österreichischen Schmerzgesellschaft
„Evidenz versus Eminenz in der Schmerzmedizin“
(Fortbildungs-ID: 648937) Workshop I
Schmerzmedizin für die Praxis mit Live-Patient
(Fortbildungs-ID: 648939) Workshop II
Von der Pathophysiologie zur selektiven Migränetherapie
(Fortbildungs-ID: 648939) Workshop III
Tipps in der Schmerzbehandlung bei Kindern
(Fortbildungs-ID: 648939)
Posterausstellung

Die Posterbegehung findet am Donnerstag, 23. Mai 2019 von 15.30 bis 16.30 Uhr statt.

Bei der Posterbegehung werden drei Vorsitzende anwesend sein.
Die Moderation der einzelnen Poster wird unter den Vorsitzenden wie folgt aufgeteilt:


Vorsitz und Moderation: Univ.-Prof. Dr. Josef Donnerer

Poster 1  	Kv7 channels: neuronal targets for the analgesic action of paracetamol
			Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. Stefan Böhm
				
Poster 2  	A transferable memory trace induced upon opioid withdrawal
			Assoc. Prof. Ruth Drdla-Schutting, PhD

Poster 3  	A human TRPA1-specific pain model
			Stefan Heber, MD, PhD

Poster 4  	Interferon-γ facilitates the synaptic transmission between primary afferent C-fibers
			and lamina I neurons in the rat spinal dorsal horn via microglia activation
			Priv. Doz. Dr. Bernhard Heinke

Poster 5  	Cysteine-modification of Kv7 channels as analgesic mechanism of action
			Isabella Salzer, MD, PhD

Poster 6  	Epidmeral nerve fibre density reduction as a function of application-time of topical capsaicin
			Ass. Prof. Dr. med. Gisela Scharbert
				
Poster 7  	The parabrachial nucleus: A potential site for opioidergic modulation of pain aversion.
			Hannah Luise Teuchmann, MSc



Vorsitz und Moderation: Prim. Dr. Daniela Gattringer

Poster 8  	Fundamental sex differences in morphine withdrawal-induced synaptic plasticity
			Viktoria Hadschieff, MSc

Poster 9  	How can touch evoke pain? Elucidating a potential link between neuroinflammation and                                        
			allodynia in the rat spinal cord using voltage-sensitive dyes
			Teresa Haider, MSc

Poster 10 	"Multimodale Schmerztherapie - was bleibt?
			Eine Re- Evaluierung des Therapieerfolges 3 Jahre nach Abschluss der Behandlung."
			Dr. Markus Köstenberger

Poster 11 	Sleep and pain interaction
			Aurora Moen, PhD                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Poster 12 	"Status Quo der Versorgung chronischer Rückenschmerzpatienten in Vorarlberg.
			Eine qualitative Studie aus Sicht der Sozialversicherungen, Ärzteschaft, Physiotherapie und Psychologie"
			Martin Schlosser, PT, MSc
				
Poster 13 	Opioidergic effects on pain behaviour in rats
			Daria Shevtsova
				
Poster 14 	Die Rolle der Physiotherapie im Rahmen des Schmerzmanagements – Eine evidenzbasierte Komponente?
			Bernhard Taxer, MSc      



Vorsitz und Moderation: Univ.-Prof. Dr. Jürgen Sandkühler

Poster 15 	The role of spinal astrocytes in nociception and pain
			Sibel Ada, MSc                                                                                                                                                                                                          

Poster 16 	Gliazellenaktivierung durch Lysophosphatidsäure
			Cosmin I. Ciotu, PhD                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

Poster 17 	Attenuation of pain aversion by amygdala-parabrachial projections
			Roni Hogri, PhD                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

Poster 18 	Stable reference genes for microRNA expression analysis in neuronal tissues
			in a mouse peripheral nerve injury model
			Theodora Kalpachidou, PhD                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

Poster 19 	Unravelling Astrocyte Diversity at the Spinal Level
			Mira Kronschläger, PhD

Poster 20 	Parabrachial neuroinflammation in pain and pain comorbidities
			Valeria Mussetto, MD                                                                                                                                                                                               

Poster 21 	"Functional characterisation of Astrocytes within nociceptive and
			tactile neuronal circuits in the spinal cord dorsal horn."
			Felix Resch     



Programm
Wissenschaftliches Programm
		

Wissenschaftliches Programm des 
27. Kongresses der Österreichischen Schmerzgesellschaft


Donnerstag, 23. Mai 2019

09.00 – 12.00 	Pflegesymposium

09.30 – 12.00 	Workshops 

13.00			Eröffnung durch die ÖSG-Präsidentin und Begrüßung durch die Kongress-Präsidenten
				Gabriele Grögl-Aringer, Wien / Nenad Mitrovic, Vöcklabruck / Christian Lampl, Linz

13.15 – 14.00 	Keynote 1: Neuroinflammation
				Jürgen Sandkühler, Wien
			
14.00 – 15.30 	Wissenschaftliche Sitzung I: Schmerzbehandlung in der Notaufnahme
				Vorsitz: Wolfgang Jaksch, Wien

14.00 – 14.30 	Akutschmerz-Pharmakotherapie von A bis Z / Gabriele Grögl-Aringer, Wien
14.30 – 15.00 	Kopfschmerz in der Notaufnahme: Therapie und „red flags“ / Nenad Mitrovic, Vöcklabruck                       
15.00 – 15.30 	Akuter thorakaler Schmerz: Differentialdiagnostik und Therapie / Andreas Janata, Wien  

15.30 – 16.30 	Pause
				Posterbegehung

16.30 – 17.15 	Keynote 2: Funktionelle Bildgebung bei Schmerzsyndromen
				Arne May, Hamburg

17.15 – 18.30 	Wissenschaftliche Sitzung II: Cannabinoide – viel Eminenz, wenig Evidenz
				Vorsitz: Gabriele Grögl-Aringer, Wien

17.15 – 17.40 	Grundlagen des Endocannabinoid-Systems / Josef Donnerer, Graz
17.40 – 18.05 	Auf Rezept „high“ oder tatsächlich schmerzfrei – Stellenwert von Cannabinoiden in der Schmerztherapie / Birgit Kraft, Wien
18.05 – 18.30 	Kontraindikationen, Wirkunterschiede und Dosierung von Cannabinoid-Arzneimitteln / Rudolf Likar, Klagenfurt

18.30 – 18.45 	Verleihung der Wissenschaftspreise

18.45 – 19.30 	Mitgliederversammlung

ab 19.30 		Get-together/Industrieausstellung	



Freitag, 24. Mai 2019

09.00 – 10.30 	Wissenschaftliche Sitzung III: Monoklonale Antikörper in der Schmerzmedizin
				Vorsitz: Nenad Mitrovic, Vöcklabruck
				
09.00 – 09.30 	MAbs in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis und des Rückenschmerzes / Peter Peichl, Wien
09.30 – 10.00 	MAbs in der Behandlung von Migräne und Cluster-Kopfschmerz / Christian Lampl, Linz

10.00 – 10.30 	Roundtable: MAbs in der Schmerzmedizin – ausreichende Evidenz?
				Moderation: Nenad Mitrovic, Vöcklabruck
				
				Panelists: Josef Donnerer, Christian Lampl, Peter Peichl
				
10.30 – 11.00 	Pause
				Meet the Expert: Wolfgang Jaksch, Wien
				"Ibuprofen sticht Schmerz"

11.00 – 11.30 	Posterpreisverleihung

11.30 – 12.45 	Wissenschaftliche Sitzung IV: Eminenz über neue Evidenz
				Vorsitz: Wolfgang Jaksch, Wien
				
11.30 – 11.55 	Überblick klinische Schmerzstudien 2018 / Burkhard Gustorff, Wien
11.55 – 12.45 	Roundtable: Wieviel Eminenz braucht die moderne Schmerzmedizin?
				Moderation: Wolfgang Jaksch, Wien
				
				Panelists: Martin Aigner, Burkhard Gustorff, Michael Herbert, Christian Lampl, Waltraud Stromer
				
12.45 – 14.00 	Mittagspause

14.00 – 15.00 	PRO und CONTRA in der Schmerzmedizin
				Vorsitz: Waltraud Stromer, Horn

14.00 – 14.30 	Gezielte Infiltration ist das Maß aller Dinge bei akuten Rückenschmerzen
				PRO: Wilhelm Eisner, Innsbruck / CONTRA: Michael Herbert, Graz                           

14.30 – 15.00 	Scheinakupunktur ist bei Rückenschmerzen und Kopfschmerzen genauso wirksam wie Akupunktur
				PRO: Wolfgang Kubik, Bad Radkersburg / CONTRA: Andrea Michalek-Sauberer, Wien

15.00 – 15.45 	Keynote 3: The Story of CGRP – From a peptide to antibodies
				Ashina Messoud, Copenhagen

15.45 – 16.15 	Pause
				Meet the Expert: Christian Lampl, Linz
				"Migräneprophylaxe beginnt jetzt"

16.15 – 17.15 	Wissenschaftliche Sitzung V: Neuromodulation
				Vorsitz: Christian Lampl, Linz

16.15 – 16.45 	Neuromodulation of Head and Facial Pain / Dimos D. Mitsikostas, Athen
16.45 – 17.15 	Stimulation peripherer Nerven / Wilhelm Eisner, Innsbruck

17.15 – 19.10 	Wissenschaftliche Sitzung VI: Freie Vorträge
				Vorsitz: Wilhelm Eisner, Innsbruck
 
17.15 – 17.25 	Periphere Nervenstimulation bei CRPS / Werner Girsch, Graz
17.25 – 17.50 	Österreichische Leitlinien zum Kreuzschmerz – zu viel Eminenz? / Klaus Engelke, Frohnleiten
17.50 – 18.10 	Sind intrathekale Schmerzpumpen noch evidence-based? / Rudolf Likar, Klagenfurt
18.10 – 18.30 	Perioperatives Schmerzmanagement – Schutz vor chronischem Schmerz? / Wolfgang Jaksch, Wien
18.30 – 18.50 	Wenn das Kauen schmerzt – orofaziales Stresssyndrom? / Lisa Pittschieler, Wien
18.50 – 19.10 	Year of pain in vulnerable people: Schmerz bei dementen Patienten / Svetlana Geyrhofer, Grein



Samstag, 25. Mai 2019

09.00 – 10.15 	Wissenschaftliche Sitzung VII: Botulinum-Neurotoxin (BoNT) in der Schmerztherapie
				Vorsitz: Christian Lampl, Linz

09.00 – 09.25 	Wirkmechanismen von BoNT / Josef Donnerer, Graz
09.25 – 09.50 	BoNT bei neuropathischen Schmerzen / Nenad Mitrovic, Vöcklabruck
09.50 – 10.15 	BoNT bei chronischer Migräne und Cluster-Kopfschmerz / Christian Lampl, Linz

10.15 – 10.45 	Freier Vortrag: Schmerzmanagement bei Elitesportlern
				Warum werden sie schneller schmerzfrei – alles Motivation? / Anton Wicker, Salzburg

10.45 – 11.15 	Pause

11.15 – 12.30 	Wissenschaftliche Sitzung VIII: Wenn die Beine schmerzen – Differentialdiagnose und Therapie
				Vorsitz: Waltraud Stromer, Horn

11.15 – 11.40 	Ischämieschmerz – Charakteristika und therapeutische Optionen / Waltraud Stromer, Horn
11.40 – 12.05 	Differentialdiagnose von Claudicatio spinalis, pAVK und PNP / Wolfgang Grisold, Wien
12.05 – 12.30 	Operative Therapieoptionen bei Claudicatio spinalis / Gerd Ivanic, Graz

12.30			Schlussworte der Tagungspräsidenten
             

 Wissenschaftliches Programm

													
ReferentInnen

Prim. ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Aigner, Landesklinikum Tulln, Erwachsenenpsychiatrie, Tulln
Univ.-Prof. Dr. Josef Donnerer, Medizinische Universität Graz, Otto Loewi Forschungszentrum Lehrstuhl für Pharmakologie, Graz     
A.o. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Eisner, Medizinische Universität Innsbruck, Universitätsklinik für Neurochirurgie, Innsbruck         
Prim. Univ. Doz. Dr. Klaus Engelke, Klinikum Theresienhof, Ärztliche Leitung, Frohnleiten      
Prim. Dr. Daniela Gattringer, KH Barmherzige Schwestern Linz, Physikalische Medizin, Linz      
BA, DGKP Svetlana Geyrhofer, Pflegeminus Schmerz Geyrhofer KG, Grein
Univ. Doz. Dr. Werner Girsch, Universitätsklinik Graz, Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirugie, Graz
Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Grisold, Kaiser Franz Josef Spital, Neurologische Abteilung, Wien
OÄ Dr. Gabriele Grögl-Aringer, Krankenanstalt Rudolfstiftung, Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin, Wien    
Univ.-Prof. Dr. Burkhard Gustorff, Wilhelminenspital der Stadt Wien, Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin, Wien    
Univ.-Prof. Dr. Michael Herbert, Medizinische Universität Graz, Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Graz     
Prim. Priv.-Doz. Dr. Gerd Ivanic, Privatklinik Ragnitz, OK-Institut, Graz     
OA Dr. Wolfgang Jaksch, Wilhelminenspital, Abteilung Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin, Wien    
Priv. Doz. Dr. Andreas Janata, Krankenanstalt Rudolfstiftung, Notfallambulanz, Wien    
Dr. Birgit Kraft, Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien, Wien    
Prim. Dr. Wolfgang Kubik, Reha Radkersburg, Ärztliche Leitung, Bad Radkersburg    
Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Lampl, Barmherzige Schwestern Linz, Abt. für Akutgeriatrie und Remobilisation, Linz       
Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar MSc., Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Klagenfurt        
Prof. Dr. Arne May, Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE), Zentrum für Experimentelle Medizin, Institut für Systemische Neurowissenschaften, Hamburg
OÄ Dr. Brigitte Messerer, Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Graz
MD, PhD, DMSc Ashina Messoud, University of Copenhagen, Faculty of Health and Medical Sciences, Kopenhagen    
Univ.Prof. Dr. Andrea Michalek-Sauberer, Meduni Wien, Universitätsklinik für Anästhesie
Prim. Priv. Doz. Dr. Nenad Mitrovic, Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck, Abteilung für Neurologie, Vöcklabruck     
MD, PhD, FEAN Dimos D. Mitsikostas, National and Kapodistrian University of Athens Division of Neurology I, Athen   
Prim. Priv. Doz. Dr. Peter Peichl, MSc Evanglisches Krankenhaus, Abteilung für Innere Medizin, Wien
Dr. Elisabeth Pittschieler, Ordination, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie, Wien
Dr. Manuela Platzer, Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, Abteilung für Kinder- und Jugendchirurgie, Klagenfurt
Univ.-Prof. Dr. Jürgen Sandkühler, Medizinische Universität Wien, Zentrum für Hirnforschung, Wien    
OÄ Dr. Waltraud Stromer, Landesklinikum Horn Abteilung Anästhesiologie und Intensivmedizin, Horn
Prim. Univ.-Prof. DDr. Mag. Anton Wicker, St. Johanns Spital, Physikalische Medizin, Salzburg  

													
Workshops

Workshops haben beim ÖSG Kongress bereits Tradition. Interaktion ist uns wichtig! 
Deshalb stehen auch 2019 wieder Workshops zur Auswahl. Diese finden ausschließlich 
am Donnerstag, 23. Mai 2019 zwischen 9.30 und 12.00 Uhr statt. 
Sie können sich nur für einen Workshop anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
 

Workshop I 
Schmerzmedizin für die Praxis mit Live-Patient
Leitung: Gabriele Grögl-Aringer, Wien / Waltraud Stromer, Horn

Praxisorientierter kann ein Workshop nicht sein – die beiden Workshop-Leiterinnen diskutieren mit Ihnen ausgewählte Patientenfälle, die Ihnen einen Querschnitt durch die gesamte Schmerzmedizin geben einschließlich Diagnosestellung und Therapieempfehlung. Noch ein Novum: Erstmal werden die Workshopteilnehmer auch mit einem Live-Patienten konfrontiert. Darüber hinaus haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, einen Patientenfall an die Leiterinnen zu schicken, den Sie gerne im Workshop diskutiert hätten. Einreichung der Fallbeispiele bis Ende April 2019 an die E-Mail info@oesg-kongress.at

Genauer Zeitrahmen:
09.30 - 12.00 Uhr Workshop

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Workshop II 
Von der Pathophysiologie zur selektiven Migränetherapie
Leitung: Christian Lampl, Linz

Migräne ist eine häufige, unterdiagnostizierte, untertherapierte, chronisch rezidivierende Krankheit, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann (Eurolight Studie). Eine gezielte Erstellung der Diagnose und effiziente therapeutische Maßnahmen entsprechend den individuellen Bedürfnissen der Patienten sind daher unabdingbar und eine zentrale Aufgabe in der allgemeinmedizinischen wie fachärztlich neurologischen Versorgung. Im jüngsten Bericht der WHO zur globalen Belastung durch Krankheiten (Global Burden of Disease Study) rangiert die Migräne unter 289 Krankheiten weltweit an 5. Stelle. Neben der individuellen Belastung hat Migräne erhebliche volkswirtschaftliche Auswirkungen, die für Europa mit jährlich 50 Milliarden Euro berechnet wurden. Der Workshop beschäftigt sich mit den der Migräne zugrundeliegenden pathophysiologischen Überlegungen und den therapeutischen Ansätzen für die Akut- und Intervallversorgung. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die neuen spezifischen Therapieansätze mittels CGRP Antikörper gelegt. Anhand von Fallbespielen wird das Vorgehen in der täglichen Praxis simuliert.

Genauer Zeitrahmen:
09.30 - 12.00 Uhr Workshop

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Workshop III 
Tipps in der Schmerzbehandlung bei Kindern
Leitung: Brigitte Messerer, Graz / Manuela Platzer, Klagenfurt

Fehleinschätzungen, unzureichende physiologische Kenntnisse, fehlende flächendeckende Versorgungskonzepte und Befürchtungen, Medikamente könnten vor allem kleinen Kindern schaden, sind mögliche Ursachen für die noch immer bestehenden Defizite in der Kinderschmerztherapie. Schmerz ist aber ein fester Bestandteil unseres Lebens und bereits Kinder werden oft damit konfrontiert: z.B. Schmerzen im Rahmen von Dreimonatskoliken, Impfungen, Zahndurchbruchschmerzen, Entzündungen von Ohren, Hals oder Bauch, Operationen, Verletzungen oder Verbrennungen. Aber auch chronische Schmerzen können bereits im Kindesalter auftreten.

In unserem Workshop möchten wir aufzeigen was notwendig ist um unsere kleinen Patienten analgetisch gut zu versorgen:

Wir werden auf die Schmerzerfassung eingehen, die Basis jeder Therapie ist; Ihnen aufzeigen welche nichtmedikamentösen Maßnahmen eingesetzt werden können um notwendige schmerzhafte Handlungen (z.B. kleine Wundversorgung, Impfungen, Venenpunktionen) angstfreier gestalten zu können. Besprochen wird der „Off-label use“ und welches Analgetikum für welchen Schmerz ideal ist. Dargestellt wird auch welche Therapiemöglichkeiten es gibt, wenn aus einem akuten ein chronischer Schmerz wird.

Praktische Beispiele wie z.B. Was mache ich bei Bauchschmerzen/ bei einer Fraktur/ Verbrühung/ postoperativ oder bei einem chronischen Schmerz; sollen helfen das Wissen zu festigen.

Genauer Zeitrahmen:
09.30 - 12.00 Uhr Workshop

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Programm des Pflegesymposiums

Pflegehandlungen evidenzbasiert durchzuführen ist seit langem Bestandteil der hochqualifizierten Pflege.
Schmerzmanagement in der Pflege orientiert sich an Leitlinien und Handlungsempfehlungen. Ein differenziertes Schmerzassessment ist Voraussetzung für eine gezielte Schmerztherapie. Ohne dieses können die betroffenen PatientInnen/KlientInnen/BewohnerInnen nicht adäquat behandelt werden. Was die Leitlinien schon lange beschreiben, gilt es in die Praxis umzusetzen. In allen Bereichen der Pflege sind wir mit Menschen, die an akuten und/oder chronischen Schmerzen leiden, konfrontiert. Wir sind es diesen Menschen schuldig, Leitlinien und Handlungsempfehlungen zu kennen und unsere Pflegetätigkeiten danach auszurichten. Ritualisierte Pflege („das haben wir schon immer so gemacht“) sollten seit der Grundausbildung auf Fachhochschulniveau endgültig der Vergangenheit angehören. Das Wissen um diese Empfehlungen ist eine Sache, Strukturen in der Praxis zu schaffen, um auch leitliniengerecht handeln zu können, eine andere. Die Expertenstandards für das Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten/chronischen Schmerzen beschreiben Maßnahmen, die Institutionen bereitstellen müssen, um ein gut funktionierendes Schmerzmanagement umsetzen zu können. Ein Umdenken wäre hier aus unserer Sicht dringend notwendig, Sparmaßnahmen zu Lasten der ganzheitlichen Pflege nach dem biopsychosozialen Modell und zu Lasten der Menschlichkeit sind abzulehnen. Im 5. Jahr unseres Pflegesymposiums bieten wir Ihnen zusätzlich zu unserem Rahmenprogramm mit vier Vorträgen noch 4 Workshops an. Darüber hinaus haben Sie im Anschluss an das Pflegesymposium die Möglichkeit, die wissenschaftliche Tagung zu besuchen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Svetlana Geyrhofer, BA Präsidentin der Gesellschaft für Schmerzmanagement der Gesundheits- und Krankenpflege Österreichs www.gesguk.at

Programm des Pflegesyposiums Donnerstag, 23. Mai 2019 (09.00 - 12.00) 09.00 – 09.15  Begrüßung 09.15 – 09.45  Das pflegerische Schmerzassessment als Teil des interdisziplinären Therapieregimes Svetlana Geyrhofer, Grein 09.45 – 10.15  Schmerzmanagement bei Patienten mit Fibromyalgie Michaela Zangerl, Zams 10.15 – 10.45  Pause 10.45 – 11.15  Schmerzmanagement in der Palliativpflege Manuela Klee, Wr. Neustadt 11.15 – 11.45  Opioidbedingte Obstipation zielführend behandeln Wolfgang Jaksch, Wien 11.45 – 12.00  Abschluss und Vorschau Pflege-Workshops des Pflegesyposiums Donnerstag, 23. Mai 2019 14.00 – 15.30  Pflege-Workshop P1: Innovationen in der Schmerztherapie am Beispiel Qutenza® und Zalviso® Workshopleiter: Ivana Budka, Wien / Burkhard Gustorff, Wien Freitag, 24. Mai 2019 11.00 – 12.45  Pflege-Workshop P2: Komplementäre Pflege – Aromapflege, begleitende Pflege bei Schmerzen Workshopleiter: Christa Käferböck, Perg 14.00 – 15.45  Pflege-Workshop P3: Motivierende Gesprächsführung Workshopleiter: Elisabeth Posselt, Krems Samstag, 25. Mai 2019 09.00 – 10.45  Pflege-Workshop P4: Hypnose und Schmerz als pflegerische Maßnahme zur Schmerzlinderung Workshopleiter: Martin Klaghofer, St. Andrä Wördern Änderungen vorbehalten! Sponsored by Grünenthal Grünenthal
Anmeldung & Abstracts
Anmeldung zum Kongress / Pflegesymposium / Workshop
Anmeldung zur ÖSG-Mitgliedschaft
													
Werden Sie Mitglied der Österreichischen Schmerzgesellschaft!
Sehr geehrte Damen und Herren, die primären Ziele der Österreichischen Schmerzgesellschaft sind die Verbesserung und die Optimierung der schmerzmedizinischen Versorgung und der schmerzmedizinischen Ausbildung sowie die Förderung der Schmerzforschung. Unterstützen Sie uns dabei ideell und/oder finanziell, damit wir unsere gesteckten Ziele erreichen können und werden Sie Mitglied der Österreichischen Schmerzgesellschaft.
Ihre OÄ Dr. Gabriele Grögl-Aringer Präsidentin der ÖSG

Patienten-orientierte-Ziele Zur Verbesserung der Versorgungssituation der Schmerzpatienten setzt sich die Österreichische Schmerzgesellschaft für die Errichtung flächendeckender abgestufter Versorgungseinrichtungen nach definierten Qualitäts-und Strukturkriterien sowie für die Etablierung von Akutschmerzdiensten in den Spitälern ein. Ein weiteres wichtiges Projekt ist die Abbildung der schmerzmedizinischen Versorgungstrukturen und -kriterien für den niedergelassenen, ambulanten und stationären Bereich im Österreichischen Strukturplan Gesundheit. • Ausbildungs-orientierte-Ziele Fachlich fundierte Aus- und Weiterbildung sind wesentliche Voraussetzungen für eine optimale schmerzmedizinische Versorgung. Die Österreichische Schmerzgesellschaft ist daher bestrebt die Schmerzmedizin als Querschnittsfach in das universitäre humanmedizinische Studium nach internationalem Vorbild zu integrieren. Darüber hinaus engagiert sich die ÖSG auch bedarfsorientierte, dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechende Weiterbildung anzubieten und im Konsens mit anderen Fachgesellschaften Versorgungskonzepte und Behandlungsalgorithmen zu erarbeiten. • Wissenschafts-orientierte-Ziele Die Schmerzforschung liefert wichtige Erkenntnisse über Schmerzentstehung, Schmerzverarbeitung und Schmerzempfindung. Die Österreichische Schmerzgesellschaft vergibt jährlich Wissenschaftspreise, um die schmerzmedizinische Grundlagen- und Versorgungsforschung zu fördern. Ihre Vorteile, wenn Sie ÖSG-Mitglied werden: 1. Abonnement der Zeitschrift "Der Schmerz" (6x) 2. Abo der Zeitschrift Schmerznachrichten (4x) 3. Zugang zur Zeitschrift "European Journal of Pain" 4. Reduzierte Gebühr bei der Jahrestagung der ÖSG und auf Kongressen der Schmerzgesellschaften in Deutschland und der Schweiz 5. Regelmäßige Informationen über News und Veranstaltungen zum Thema „Schmerz“ Unter dem nachfolgenden Link können Sie ihre Mitgliedschaft, auf der ÖSG-Website, beantragen: Mitglied werden
Abstracteinreichung

Wissenschaftliche Beiträge (freie Vorträge oder Poster) können bis spätestens 15. März 2019 beim Sekretariat der Österreichischen Schmerzgesellschaft eingereicht werden. Der Umfang der Abstracts ist mit 350 Wörter begrenzt. Gliederung muss in Form von Titel, Einleitung, Methoden, Ergebnisse und Schlussfolgerung erfolgen.

Angenommene Abstracts werden als Freie Vorträge oder Poster dem Wissenschaftlichen Komitee der ÖSG vorgelegt und nach Begutachtung in das Programm integriert. 

Deadline Call for Abstracts: 15. März 2019

 Call for Abstracts
													
Anreise & Hotels
Anreise

Anreise zur IMC FH Krems:

 Anreise zur IMC FH Krems


IMC FH Krems, Trakt G1, Erdgeschoss
Am Campus Krems, 
3500 Krems an der Donau

													
Hotels

Bei den aufgelisteten Hotels erhalten Sie als Kongressteilnehmer den fix vereinbarten Zimmerpreis.
Wir bitten Sie Ihr Zimmer mit dem Stichwort „ÖSG Kongress“ selbstständig zu buchen.
Sie erhalten dann den vereinbarten und angeführten Zimmerpreis.



Kolping am Campus Krems ***
Direkt neben dem Tagungsort (1 Minute zu Fuß).

Alauntalstraße 95-97, 3500 Krems
T: +43 (0)2732 / 83541
F: +43 (0)2732 / 83541-50
E: campuskrems@kolping.at

http://www.kolpingkrems.at

EZ/Nacht/Frühstück 58,50 Euro
DZ/Nacht/Frühstück 73,50 Euro



Steigenberger Hotel & Spa Krems ****
5 Minuten (zu Fuß) vom Konferenzort entfernt.

Am Goldberg 2, 3500 Krems
T: +43 (0)2732 / 71010
F: +43 (0)2732 / 7101050
E: krems@steigenberger.at

http://www.steigenberger.com/en/Krems/

EZ/Nacht/Frühstück 147,00 Euro
DZ/Nacht/Frühstück 187,00 Euro



SEMINARHOTEL Klinglhuber ****
15 Gehminuten vom Konferenzort entfernt.

Kein Zimmerkontingent, Zimmer nur auf Anfrage

Wiener Straße 10 (Hotel), 2 (Inn and restaurant)
3500 Krems/Donau
T: +43 (0)2732 / 86960
F: +43 (0)2732 / 86960-50
E: hotel@klinglhuber.com

http://www.klinglhuber.com

In unserem Gasthof
EZ/Nacht/Frühstück 85,00 Euro
DZ/Nacht/Frühstück 100,00 Euro

In unserem Hotel****
EZ/Nacht/Frühstück 130,00 Euro
DZ/Nacht/Frühstück 140,00 Euro



Orange Wings Hotel Krems
10 Autominuten vom Konferenzort entfernt.

Hofrat-Erben-Straße 4, 3500 Krems an der Donau
T: +43 (0)2732 / 78010
F: +43 (0)2732 / 780 04
E: krems@orangewings.com

http://www.orangewings.com

EZ/Nacht/Frühstück 64,00 Euro
DZ/Nacht/Frühstück 80,00 Euro

Weitere Hotelempfehlungen in der näheren Umgebung:

Parkhotel Krems
http://www.parkhotel-krems.at
Landhaus Zierlinger
http://www.hotel-zierlinger.at
Clever Hotel Herzogenburg
https://www.cleverhotel.at

Aussteller & Sponsoren
Infos und Kontakt für Firmen

Kongress Organisation:

Mag. Gitti Grobbauer
ÖSG Sekretariat
T: +43 (0)316 208 218
E: info@oesg-kongress.at
E: office@oesg.at

													
Sponsoren

Hauptsponsoren:

Gebro Pharma


Eli Lilly


Sanofi-Aventis


Sponsor des Pflegesymposiums:

Grünenthal