nach oben
Danke für den regen Austausch und die spannenden Diskussionen in Villach!

Das war der 32. ÖSG-Kongress 2026! Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme. Wir fanden das Lernen miteinander und voneinander einmal mehr sehr bereichernd. Das wissenschaftliche Programm und auch die Workshops sind unserem Vernehmen nach gut angekommen. Ebenfalls gelobt wurde das Schmerzsymposium für Pflegeberufe. Besonderer Dank gilt auch allen, die sich an der Postersession beteiligt haben – spannend, was sich im Bereich der schmerzmedizinischen Forschung alles tut!
Wir hoffen, dass wir Sie auch nächstes Jahr in Villach (3.6. bis 4.6.2027) wieder treffen.
Ihre ÖSG

Per Klick auf ein Bild gelangen Sie zur Bildergalerie.



Medienpreis der ÖSG 2026

Die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) hat ihren Medienpreis 2026 vergeben. Mit dem Medienpreis würdigt die ÖSG herausragende journalistische Beiträge zu den Themen Schmerz, Schmerztherapie und Schmerzprävention. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die im Zeitraum von Juni 2025 bis März 2026 in einem österreichischen Publikums- oder Fachmedium (Print, Online, Radio oder TV) oder in Buchform veröffentlicht wurden. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Preisträgerin Daphne Hruby

Der Medienpreis der ÖSG 2026 geht an Daphne Hruby für ihre vierteilige Radiokolleg-Reihe „Schmerz lass nach“.

Daphne Hruby ist freie Journalistin beim ORF-Radiosender Ö1. In ihrer Radiokolleg-Reihe „Schmerz lass nach“ beleuchtet sie das Thema chronischer Schmerz aus unterschiedlichen Perspektiven: Patientinnen und Patienten berichten eindrücklich über ihren Alltag und den Umgang mit ihrer Erkrankung. Ergänzt werden diese persönlichen Einblicke durch fundierte Informationen von Schmerzspezialistinnen und -spezialisten zum komplexen Phänomen Schmerz.

Die Verleihung des ÖSG-Medienpreises fand im Rahmen des wissenschaftlichen ÖSG-Kongresses am Freitag, 8. Mai 2026, um 19:45 Uhr im Congress Center Villach statt.

Die ÖSG gratuliert der Preisträgerin herzlich und bedankt sich für die sehr gut recherchierte und einfühlsame Aufbereitung eines zentralen medizinischen und gesellschaftlichen Themas.

Radiokolleg-Reihe „Schmerz lass nach“ (Ö1)

Die Sendungen wurden vom 9. bis 12. Februar 2026 ausgestrahlt und sind als Podcast verfügbar:

Schmerz lass nach 1
Schmerz lass nach 2
Schmerz lass nach 3
Schmerz lass nach 4




Wissenschaftspreise der Österreichischen Schmerzgesellschaft 2026 verliehen

Die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) hat ihre Wissenschaftspreise 2026 für herausragende Leistungen in der Grundlagenforschung und klinischen Forschung auf dem Gebiet der Schmerzmedizin vergeben.

Die Preisträger:innen 2026
Prof. Lembeck Preis für Grundlagenforschung

Der Prof. Lembeck Preis für Grundlagenforschung wird in diesem Jahr an zwei Forschungsteams vergeben. Das Preisgeld von insgesamt 1.500 Euro wird geteilt.

Team um Sibel Ada und Laura Klinger (Medizinische Universität Wien)
Die ausgezeichnete Arbeit hinterfragt die traditionelle Sichtweise von Astrozyten als bloße Unterstützer neuronaler Aktivität. Die der Forschungsergebnisse belegen vielmehr, dass Astrozyten eine aktive Schlüsselrolle bei chronischen Schmerzen übernehmen. Sie regulieren Prozesse der spinalen Plastizität, integrieren sensorische Informationen und beeinflussen die Schmerzwahrnehmung in Echtzeit.

Team um Theodora Kalpachidou (Institut für Physiologie, Medizinische Universität Innsbruck)
Ausgezeichnet wird eine Forschungsarbeit über microRNAs (miRNAs) nach Nervenverletzungen. Die Ergebnisse zeigen, dass miRNAs kontextabhängig unterschiedliche Funktionen übernehmen können. Insbesondere miR-486 könnte künftig neue therapeutische Ansätze fördern, um neuronale Regeneration sowie die Wiederherstellung geschädigter Verbindungen nach Nervenverletzungen oder neurodegenerativen Prozessen zu unterstützen.

Prof. Klingler Preis für klinische Forschung
Der mit 1.500 Euro dotierte Prof. Klingler Preis für klinische Forschung geht an Jean Pascal-Grenier (Universitätsklinik Innsbruck) und Alexander Thiel (Department of Health Sciences, University of Applied Sciences Vienna).
Die Forscher analysierten Informationen zu „Kreuzschmerzen“ auf Websites des österreichischen Gesundheitswesens. Das Ergebnis: Viele Inhalte sind ungenau, entsprechen nicht aktuellen klinischen Leitlinien und folgen überwiegend einem biomedizinischen Ansatz. Moderne Schmerzmedizin setzt hingegen auf ein biopsychosoziales, ganzheitliches und patient:innenzentriertes Verständnis. Die Studie zeigt, dass evidenzbasierte Informationen zu „Lower Back Pain“ (LBP) auf offiziellen Gesundheitsplattformen häufig fehlen.

Gratulation der ÖSG
Die ÖSG gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und bedankt sich für ihre herausragenden wissenschaftlichen Beiträge zur Weiterentwicklung der Schmerzmedizin.
Die feierliche Preisverleihung fand am Freitag, 8. Mai 2026, im Rahmen des Wissenschaftlichen Kongresses der Österreichischen Schmerzgesellschaft im Congress Center Villach statt.

Die Preisträgerinnen und ihre prämierten Arbeiten:
Ada Sibel, Klinger Laura et al: Astrocytogenic bidirectional plasticity at spinal nociceptive synapses regulates acute nociceptive processing. Pain. 2026 Feb 1;167(2):372-386. doi: 10.1097/j.pain.0000000000003805. Epub 2025 Sep 3.

Kalpachidou Theodora, Kummer Kai, Handle Valentina et al Context dependent role of miR-486 promoting neuroregeneration of primary sensory neurons downstream of interleukin-6 signal transducer- Molecular Therapy Nucleic Acids. Vol. 36, Issue 3, 9. September 2025, 102670

Grenier Jean-Pascal, Thiel Alexander: Low Back Pain Information on Austrian Healthcare Websites: Often Inaccurate, Biomedically Oriented, and Not Aligned with Clinical Guidelines – A Cross-Sectional Study. Musculoskeletal Care. 2025 Jun;23(2):e70120. doi: 10.1002/msc.70120.



Posterausstellung – wir gratulieren den Preisträger:innen!

In diesem Jahr gab es so viele Poster wie noch nie. Es wurden insgesamt 33 wissenschaftliche Arbeiten präsentiert. Das freut uns als Schmerzgesellschaft sehr! Wie auch schon im Vorjahr konnte die ÖSG insgesamt 5 Posterpreise vergeben. Der Hauptpreis (Prof. Lanner Posterpreis) ist mit 1.000 Euro dotiert für das beste Poster der Posterausstellung und darüber hinaus konnte die ÖSG noch 4 Einzelpreise zu je 200 Euro vergeben. Wir dürfen die Preisträger und Ihre Arbeiten hier nennen:


Prof. Lanner Posterpreis:
Poster 28: Stephanie zur Nedden - Understanding nociceptor-mediated control of monocytic immune cells in neuropathic pain disorders

4 Posterpreise:
Poster 2: Anselm Johannes Schlemmer - Effekt von 5-Hydroxytryptophan auf Schmerzintensität, zentrale und periphere Sensibilisierung und Schmerzmodulation bei gesunden Proband:innen – eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, cross-over Studie

Poster 19: Vojtech Svoboda - Investigating the Role of Silent KV8 Subunits in Sensory Neuron Function

Poster 25: Melissa Vivien Holzer - Geschlechtsspezifische Unterschiede in Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der multimodalen Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen: eine retrospektive Datenanalyse im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee

Poster 32: Felix Harpf - Präoperatives topisches Capsaicin reduziert die postoperative sekundäre mechanische Hyperalgesiefläche



Allgemeine Informationen
Vorwort der Kongress- und Tagungspräsident:innen
Organisatorisches
Downloads
Wissenschafts- und Posterpreise
DFP Punkte
Begehung der Posterausstellung
Programm
Wissenschaftliches Programm
Workshops
Posterausstellung
Schmerzsymposium für Pflegeberufe
Referent:innen
Anmeldung & Abstracts
Anmeldung Kongress / Tagung / Schmerzsymposium für Pflegeberufe / Workshop
Anmeldung zur ÖSG-Mitgliedschaft
Abstracteinreichung
Anreise, Parken & Hotels
Anreise
Hotels
Aussteller & Sponsoren
Infos und Kontakt für Firmen
Sponsoren
Industrieausstellung